• Brömserburg wird ein neues touristisches Highlight in Rüdesheim

    Bürgerkonsortium übernimmt Rüdesheimer Brömserburg. Mit Virtual Reality beginnt ein neues Zeitalter für ein historisches Monument

    BildNachdem die Stadt Rüdesheim am Rhein dem Konzept des Bürgerkonsortiums zur Nutzung der Brömserburg den Zuschlag gegeben hat, steht einer zeitgemäßen Wiederbelebung der über 1.000 Jahre alten Burg nichts mehr im Wege. Damit ist das Geheimnis um die Zukunft der Brömserburg gelüftet, auch wenn die Verträge derzeit noch abschließend in Vorbereitung und noch nicht unterschrieben sind. Die zukünftigen Betreiber wollen der Burg ihre Strahlkraft zurückzugeben und sie mit neuen Ideen und neuer Technologie wieder zu einem Highlight für Touristen und Einheimische machen. Dabei wird Wert auf Authentizität gelegt. Die Burg soll mit Hilfe modernster Technologie (Virtual Reality) in die nächste Dekade geführt werden. Auf diese Weise soll die Jahrhunderte alte Geschichte der Burg mit Mitteln des 21. Jahrhundert für Groß und Klein erlebbar gemacht werden. Im Außenbereich der Burg soll für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt werden. Ein Museums-Shop auf dem Burggelände soll auch das bieten, was Rüdesheim am Rhein und den Rheingau ausmacht.

    Seit über 1.000 Jahren gehört sie zu Rüdesheim wie der Rhein und die Reben. Schon in der Romantik hat sie unzählige Persönlichkeiten angezogen. Ob Literaten wie Johann Wolfgang v. Goethe, Heinrich Heine, Clemens v. Brentano, Musikgenies wie Felix Mendelssohn-Bartholdy oder Niccolò Paganini, Berühmtheiten aus Politik und Society – sie alle waren in der Brömserburg und haben sich von ihr verzaubern lassen. Jetzt soll die Burg vom Rheingauer Bürgerkonsortium zu einer der faszinierendsten Attraktionen im Rheingau gemacht und neues Leben eingehaucht werden.

    Multimediales Museumskonzept für alle Altersgruppen
    Im Vordergrund der Wiederbelebungsstrategie der Burg steht ein kulturell motiviertes Konzept, das sich an der reichen Geschichte der Burg orientiert. Ob es sich um Geschichten rund um das Rittertum, die Rheinromantik, prominente Besucher oder den Wein handelt, all‘ das soll mit Hilfe von Virtual Reality und an Hand ausgewählter Exponate zu neuem Leben erweckt werden.

    Ausgerüstet mit Smartphone, Museums-APP und 3-D-Brille sollen die Museumsbesucher in längst vergangene Zeiten versetzt werden. So können sie am Leben der Ritter teilnehmen, Goethe am Schreitisch über die Schulter schauen oder mit den Rheinromantikern durch die Burg wandeln. Reale Ausstellungsstücke aus dem reichen Fundus des Museums sollen für den besonderen Kick sorgen. Dank wechselnder Themenschwerpunkte und Ausstellungen soll die Attraktivität der Burg dauerhaft gesichert werden. Die Themenauswahl soll dabei immer eng mit der Geschichte der Burg verbunden sein.

    In drei Phasen zum erfolgreichen Museumsbetrieb

    Das Konzept sieht vor, aufgrund der Komplexität des Projektes die Wiederbelebung der Burg in drei Phasen zu realisieren.
    Motto Phase I: „Es tut sich was rund um die Burg“. Diese Phase I soll bereits in 2018 starten und bis ins Jahr 2019 hinein reichen. Sie dient der Grundsanierung der Neben- und Außenanlagen der Burg. Dazu gehören die Einrichtung moderner Wirtschafts- und Sanitäranlagen und die wetterfeste Etablierung von Sitzplätzen, um kleine Köstlichkeiten aus der Region genießen zu können. Der Burgpark soll auch Raum bieten für kulturelle Veranstaltungen.
    Motto Phase II: „Die Burg erwacht“
    In Phase II soll in 2019 die Grundinstandsetzung des Erdgeschosses, des Innenhofs der Burg und der angrenzenden Räumlichkeiten erfolgen. Parallel dazu soll der Museumsbetrieb mit Hilfe von Virtual Reality wieder aufgenommen werden.

    Unter dem Motto „Die Burg lebt“ soll im Jahr 2020 Phase III eingeleitet werden. Der Museumsbetrieb soll dann auf weitere Geschosse der Burg ausgedehnt werden und damit seinen vollen Umfang erreichen.

    Zahlen zum Investment
    Zur Umsetzung der aufgeführten Maßnahmen wird das Bürgerkonsortium eine Personengesellschaft in der Rechtsform einer GmbH & Co KG gründen, in der die persönlichen und finanziellen Ressourcen gebündelt werden. Sie wird in einem ersten Schritt mit einem Eigenkapital von mindestens 250.000 Euro ausgestattet. Insgesamt rechnet das Bürgerkonsortium mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von bis zu 2,2 Millionen Euro. Die Finanzierung soll über die Gewinnung von weiteren Gesellschaftern und Sponsoren erfolgen. Darüber hinaus sollen öffentliche Förderprogramme im Bereich Denkmal- und Kulturpflege das Vorhaben finanziell unterstützen.

    Der Erhalt und die Weiterentwicklung des bestehenden Museumsvereins zu einem Förderverein ist bereits in die Wege geleitet. So können sich Unternehmen und Privatpersonen finanziell und ideell mit in die Initiative des Bürgerkonsortiums einbringen.

    Das Bürgerkonsortium und seine Mitglieder
    Das Bürgerkonsortium besteht aus Rheingauer Bürgern, die sich aus Verbundenheit zu Rüdesheim am Rhein und der Region der Verantwortung für ein historisches Monument wie der Brömserburg stellen. Die Mitglieder sind sich der stadtgeschichtlichen Bedeutung der Burg bewusst und haben großes Interesse am Erhalt der historischen Substanz. Das haben sie als Eigentümer von Kulturdenkmälern an verschiedenen Standorten bereits mehrfach unter Beweis gestellt.

    Zum Bürgerkonsortium gehören:

    o Vera und Bernhard Jung, Rüdesheim am Rhein
    o Patricia und Jörg Hashagen, Eltville am Rhein
    o Christine und Johannes Meuer, Rüdesheim am Rhein
    o Lydia Malethon und Joachim Piszczan, Rüdesheim am Rhein
    o Natascha und Henry Rölz, Rüdesheim am Rhein

    Informationen:
    Joachim Piszczan, PR Profitable, Tel: 06723-913-7675, E-Mail: j.piszczan@pr-profitable.de

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