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Bundesweite Einführung des beruflichen Gymnasiums Ingenieurwissenschaften
Der ZBI sieht das berufliche Gymnasium für Ingenieurwissenschaften als Steuerungselement, junge Menschen für ein Ingenieurstudium zu interessieren, sie adäquat auf ein solches Studium vorzubereiten.
Obwohl die offenen Stellen im technischen Arbeitsbereich aufgrund der wirtschaftlichen Lage zurückgegangen sind, besteht weiterhin in einigen Sparten Fachkräfte- und Ingenieurmangel. So weist das Internetportal „INGENIEUR.de“ auf einen akuten Engpass in den Ingenieurberufen Bau, Vermessung, Gebäudetechnik, Architektur hin. In der Energie- und Elektrotechnik besteht ein sehr hoher, in der Maschinen- und Fahrzeugtechnik ein deutlicher Bedarf. Neben der Förderung der MINT-Fächer in den Schulen, die Voraussetzung für technische Berufe sind, sieht der ZBI das berufliche Gymnasium für Ingenieurwissenschaften als ein Steuerungselement, junge Menschen für ein Ingenieurstudium zu interessieren und sie adäquat auf ein solches Studium vorzubereiten. Diese Schulform gibt es bisher nur in den Ländern Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt sowie seit 2024 auch in Niedersachsen. „Berufliche Gymnasien mit Technikfokus sind ein Schlüssel für mehr Studienerfolg in den Ingenieurwissenschaften – sie bereiten gezielt vor, verbinden Schulwissen mit Praxis und senken so die Abbruchquote,“ unterstreicht Dipl.-Ing. Wilfried Grunau, Präsident des Zentralverbands der Ingenieurvereine (ZBI).
Das berufliche Gymnasium für Ingenieurwissenschaften führt die Schülerinnen und Schüler nach drei Jahren zur Allgemeinen Hochschulreife. Vorteil dieser Ausbildung ist ein Unterricht, der sich inhaltlich am Schwerpunkt Technik und am profilbildenden Fach Ingenieurwissenschaften orientiert, wobei ein fächerverbindendes Lernen gegeben ist. Infolgedessen fordert der ZBI die bundesweite Einführung des beruflichen Gymnasiums Ingenieurwissenschaften.
Prof. Dr. Ralph Dreher ist Universitätsprofessor an der Universität Siegen und ist dort Leiter TVD – Technical Vocational Didactics: Ein Berufliches Gymnasium, welches disziplinenübergreifend die Realität der Ingenieurarbeit in den Bereichen des Maschinenbaus, der Elektrotechnik und der Bautechnik mit ihren jeweiligen Subdisziplinen wie z. B. Fahrzeugtechnik oder Versorgungstechnik durch entsprechende Projektarbeit abdeckt, zeigt zum einen den Facettenreichtum und die Wirksamkeit des Ingenieurberufs gerade im Hinblick auf Kernprobleme der Nachhaltigkeit wie Energieerzeugung/-versorgung und Umweltschutz/Renaturierung. Zum anderen sozialisiert eine solche Schulform bereits im Hinblick auf ein interdisziplinäres Arbeiten.“
Prof. Dr. Klaus Jenewein: „Das Berufliche Gymnasium für Ingenieurwissenschaften vermittelt wichtige, für ein Ingenieurstudium grundlegende technische Fachkenntnisse. Diese werden verbunden mit Fragen der nachhaltigen Entwicklung – etwa zur ökonomischen und ökologischen Gestaltung von Technik in unserer modernen Gesellschaft. Wert gelegt wird auf eine Orientierung der Schülerinnen und Schüler über ingenieurwissenschaftliche Studien- und Karrierewege.
Hochschulen und Betriebe finden hier hoch qualifizierte junge Menschen, die eine hervorragende Vorbereitung auf die Anforderungen des Ingenieurstudiums mitbringen.“Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V.
Herr Dr. Heinz Leymann
Christinenstr. 79
44575 Castrop-Rauxel
Deutschlandfon ..: 02305 9679087
web ..: http://www.zbi-berlin.de
email : leymann@zbi-berlin.deDer ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine ist ein Spitzenverband im Bereich des Ingenieurwesens. Zu seinen Mitgliedern gehören Ingenieurvereine und Organisationen, die sich mit dem Ingenieurwesen befassen. Der ZBI bündelt die Interessen und Belange seiner Mitgliedsverbände mit über 40.000 Ingenieuren und vertritt sie gegenüber Politik und Gesellschaft. Der ZBI nimmt Einfluss auf die Gesetzgebung von Bund und Ländern und pflegt hierzu seine fachlichen und direkten Kontakte zu Politikern aller Parteien. Präsident ist Dipl.-Ing. Wilfried Grunau.
www.zbi-berlin.deTVD – Technical Vocational Didactics wurde von Prof. Dr. phil. Ralph Dreher im Jahr 2013 gegründet und wird von ihm seitdem geleitet. Die Professur „Technikdidaktik am Berufskolleg“, die als Stiftungsprofessur an der naturwissenschaftlich-technischen Fakultät der Universität Siegen eingerichtet und 2018 verstetigt wurde, realisiert ein Ausbildungskonzept, welches analog zum Lernfeldkonzept der KMK den Studierenden ein ganzheitliches Problemlösen von
der Erfassung der technischen Inhalte über die notwendigen Arbeitsprozessanalysen hin zu einer binnendifferenzierenden Unterrichtsentwicklung ermöglicht.
http://www.tvd-edu.com/Prof. Dr. Klaus Jenewein, Dipl.-Ing., ist Professor für Ingenieurpädagogik im Institut Bildung, Beruf und Medien der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und war als wissenschaftlicher Begleiter an der Entwicklung und Einführung des Beruflichen Gymnasiums für Ingenieurwissenschaften in den Bundesländern Hamburg, NRW und Sachsen-Anhalt beteiligt.
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Pressekontakt:
ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V.
Herr Dr. Heinz Leymann
Christinenstr. 79
44575 Castrop-Rauxelfon ..: 02305 9679087
web ..: http://www.zbi-berlin.de
email : leymann@zbi-berlin.deDisclaimer: Diese Pressemitteilung wird für den darin namentlich genannten Verantwortlichen gespeichert. Sie gibt seine Meinung und Tatsachenbehauptungen und nicht unbedingt die des Diensteanbieters wieder. Der Anbieter distanziert sich daher ausdrücklich von den fremden Inhalten und macht sich diese nicht zu eigen.
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