• Wirecard setzt sich ehrgeizige Ziele

    In Anlehnung an das bisher erreichte und die bisher immer wieder übertroffenen Unternehmenskennzahlen scheinen die ehrgeizigen Ziele sogar erreichbar.

    BildAuf seinem Innovationstag Anfang Oktober stellte der Aschheimer Marktführer für digitale Finanztechnologie, Wirecard AG (ISIN: DE0007472060), seine Visionen 2020 und 2025 vor. Darin war schon zu erkennen, dass der Konzern noch Großes vorhat. In Anlehnung an das bisher erreichte und die bisher immer wieder übertroffenen Unternehmenskennzahlen scheinen die ehrgeizigen Ziele sogar erreichbar.

    Während der Präsentation der Vision 2020 soll ein Umsatz von mehr als 3 Mrd. EUR bei einem Transaktionsvolumen von über 215 Mrd. EUR generiert werden. Der EBITDA-Gewinn (vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) soll dann zwischen 30 und 35 % liegen, also rund 1 Mrd. EUR. Für das Geschäftsjahr 2019 bereits rechnet der Vorstand mit einem operativen EBITDA-Gewinn in einer Bandbreite zwischen 740 Mio. EUR und 800 Mio. EUR.

    Bei der Bekanntgabe der Q3-Zahlen 2018 konnte der Konzern mit einem Gewinnsprung von über 50 % aufwarten und hat auch seine EBITDA-Prognose für das laufende Geschäftsjahr von 530 Mio. EUR bis 560 Mio. EUR auf 550 Mio. EUR bis 570 Mio. EUR ein weiteres Mal erhöht.

    Mit seinem großen Angebot an Mehrwertdiensten kann sich der Innovationsführer aus dem Münchener Vorort auf dem vergleichsweise jungen Markt für digitale Zahlungsmethoden deutlich von der Konkurrenz abheben und stetig neue Partnerschaften und Kooperationen rund um den Globus verkünden.

    Trotz des Gesamtmarkts geschuldeten Aktienkursverlustes halten die Analysten von u.a. Goldman Sachs, HSBC und UBS die Wirecard-Aktie weiterhin für einen klaren Kauf. Ihre Kursziele reichen von 200,- EUR bis 250,- EUR. Ausgehend vom aktuellen Aktienkurs (rund 130,- EUR) entsprechen die 12-Monats-Kursziele einem Kurspotenzial von über 50 % bis über 90 %. Zudem könnte nach dem mittlerweile rund 35 % Kursverlust, seit dem Höchstkurs, die Chance auf eine technische Gegenreaktion des mittlerweile überverkauften und im DAX gelisteten Konzerns sehr gut stehen.

    Viele Grüße
    Ihr
    Jörg Schulte

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